Ein Jahr Finnland

Willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Kristine, 16 Jahre alt und mit YFU in Finnland - fuer ein ganzes Jahr!

Die Zeit vergeht…

Hey!

Es ist lange her, dass ich was geschrieben habe. Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug! Die Hälfte meines Austauschjahres ist schon vorbei! Ich habe viel interessantes erlebt - manchmal war es toll, manchmal nicht so sehr, aber im allgemeinen war es doch schon sehr interessant und ich habe schon viel gelernt!

Ich gehe erstmal wieder chronologisch vor und berichte von den wichtigsten Erlebnissen in den letzten Monaten:

Tykitys, Fechten, Finnischkurs & die Schwierigkeiten der finnischen Sprache (September-Oktober)

Wie ich ja noch in meinem letzten Eintrag erzählt habe, kam Tykitys auf mich zu. Es war ein sehr lustiger Tag, denn alle hatten sich die verschiedensten Kostüme angezogen und die Erstklässler am lukio (finnisches Gymnasium) mussten tun, was die Zweitklässler sagten. Wir sind auch singend und Sätze rufend durch die Innenstadt von Tampere gelaufen, was auch sehr lustig war. Auf einem grösserem Platz in der Mitte der Stadt haben die Zweitklässler dann unter anderem auch gerufen, dass wir uns hinlegen sollen und es war echt lustig als wir uns dann wirklich alle auf dem Boden rumgerollt haben. Viele Passanten waren stehen geblieben und haben belustigt zugeschaut. (Andere waren aber auch genervt, aber das hat uns natürlich nicht gestört ;) )

Das Fechten war echt super! Der Kurs ging 6 Wochen lang, dann musste ich leider aufhören. Der Trainer meinte, für den nächsten Kurs müsste ich die ganze Fechten-Ausrüstung haben, aber ich weiss nicht, was ich dann an der Kontrolle am Flughafen bei dem Rückflug nach Deutschland mit einem Degen gemacht hätte. ;)

 Der Finnischkurs war auch ganz interessant und ich habe einige nette Leute kennen gelernt. Zwar war es ein kompletter Anfängerkurs und hat mir nicht so viel gebracht, aber immerhin habe ich mich etwas mehr mit der finnischen Sprache beschäftigt.

Finnisch ist übrigens immer noch sehr schwer für mich. Einige andere Austauschschüler sind schon ziemlich flüssig beim Sprechen, aber ich bin noch immer sehr verwirrt. Das Problem ist, dass das geschriebene Finnisch und das gesprochene Finnisch sich komplett unterscheidet. So kann ich zB. beim Fernsehen das Meiste von den Untertiteln verstehen (Finnen synchronisieren nicht, sie haben alle Filme/Serien in Orginalsprache mit Untertiteln) und lerne auch ganz viel dabei, aber wenn es dann ums Unterhalten mit Finnen geht, ist es etwas ganz anderes.

Ein Beispiel:
Million heisst auf Finnisch wann. Koska heisst auf Finnisch weil. Aber wenn man in der gesprochenen Sprache dann jemanden fragen möchte, wann er zB. wieder zurück nach Hause kommt, fragen die Finnen: Koska? Das hat mich am Anfang sehr verwirrt, weil ich natürlich nur die Bedeutung weil kannte.

Und die Finnen kürzen was das Zeug hält: Minä - Mä (ich; wobei in anderen Regionen kürzen die das sogar zu Miä); sinua - sua (dich); kahdeksan - kassi (acht); und vieles mehr…

 Dann gibt es noch die vielen Fälle, von denen ich die Hälfte immer noch nicht verstehe. So ist zum Beispiel kahvi ein Kaffee. Wollen die Finnen zwei Kaffee haben, dann sagen sie aber nicht die Pluralform von Kaffee, sondern die Partitivform kahvia, da sie ja nur einen Teil des Kaffees von dem gesamten Kaffeevorrat haben wollen. Verwirrend? Definitiv.

Und auch die Pluralform finde ich immer noch sehr komisch. So gilt generell die Regel: Häng ein t ran, wie bei talo - talot (Haus - Häuser). Aber andere Wörter verändern dann wieder gleich den ganzen Stamm: poika - pojat (Junge - Jungen); käsi - kädet (Hand - Hände).

Sowieso verändern sich Wörter immer, wenn es bestimmte Konsonanten gibt. Das nennt man k-p-t-Wechsel. Wenn man nämlich zum Beispiel in der Stadt Turku ist, fällt das k plötzlich weg und man sagt: Turussa (in Turku). Aber der Wechsel bei diesen Konsonanten kommt wieder nur bei bestimmten der grammatischen Fällen vor!

 Aber gut, ich habe ja noch die zweite Hälfte meines Austauschjahres vor mir und vielleicht lüfte ich noch das Geheimnis der Logik in der finnischen Sprache.


Auf zu neuen Ufern! (Oktober-November)

Ich hatte schon von mehreren Austauschschüler gehört, dass sie ihre Gastfamilie gewechselt haben und ich habe auch schon oft gehört, dass die erste Familie nicht immer die passende ist. So war’s dann auch bei mir und ich habe im Oktober meine Familie gewechselt. Zunächst kam ich bei meiner Supportperson unter (YFU stellt jedem Austauschschüler eine Person zur Verfügung, die denjenigen Austauschschüler betreut) und habe mich für ein paar Wochen in der Familie zurechtgefunden, was sehr nett und abwechslungreich war. YFU hat solange nach einer neuen Familie gesucht und ich habe auch meine Freunde gefragt, ob sie jemanden kennen. Schliesslich hat dann die Familie einer meiner Freundinen mich aufgenommen und somit wurde sie zu meiner neuen Gastschwester.

Ich habe nun auch einen kleinen Gastbruder (11) und zwei Katzen: Helmi und Kappu. Mit meinem Gastbruder und meinen Gastvater muss ich auch ausnahmsweise Finnisch sprechen, weil sie nicht so gut in Englisch sind. Also lasse ich dann einfach jede Grammatikregel ausser Acht und spreche wie es mir passt. Da kommt es natürlich auch zu kleinen Versprechern und so wird zum Beispiel aus veli (Bruder) velli (eine Art Babybrei).

 Mit meinem Gastbruder und -vater bin ich zum ersten Mal in meinem Leben Langlaufski gelaufen und meine Gastschwester versucht mir derweil Schlittschuh fahren beizubringen.

Der Winter hier ist sehr gewöhnungsbedürftig. Zum einen ist er sehr schön, da wir hier schon im Oktober den ersten Schnee hatten und nun seit sehr langer Zeit sehr viel Schnee liegt. Ich finds auch immer sehr schön wie der Schnee glitzert ;)
Andererseits wird es sehr früh dunkel. In der dunkelsten Zeit war es sogar so, dass man zur Schule fuhr wenn es dunkel wurde und nach Hause kam wenn es schon wieder dunkel war. Jetzt wird es zum Glück immer früher wieder heller.

Einmal bin ich auch in den Wald gegangen, der direkt hinter unserem Garten beginnt. Es war echt zauberhaft und wunderschön! Ich bin sehr lange durch den kniehohen Schnee getappt und habe den Wald so schön gefunden, dass ich mich doch auch noch glatt verlaufen hatte! Zwei Stunden später habe ich dann schliesslich endlich den Weg rausgefunden und war ziemlich durchfroren ;)

Die Kälte ist erträglich. Zum Glück habe ich viele warme Sachen von Deutschland mitgenommen. Die tiefste Temperatur die ich schon erlebt habe, waren ca. - 25 Grad aber es hat sich wirklich nicht so kalt angefühlt. Das Schlimmste ist nur, wenn es windig ist. So können auch -2 Grad grausam sein, wenn der Wind ins Gesicht bläst.


Unabhängigkeitstag - Itsenäisyyspäivä

Erstmal die traurige Nachricht: Es gibt in Finnland am 06.12 kein Nikolaus-Tag. Also werden keine Stiefel rausgestellt und man bekommt auch keine Schokolade :(
Aber dafür ist der 06.12 der finnische Unabhängigkeitstag. Ich habe vom 1-3 jakso im Schulchor mitgewirkt und wir haben einige Stücke eingeübt und dann hat sich die ganze Schule versammelt und wir haben gesungen. Auch die finnische Nationalhymne war dabei. Danach konnten alle Schlittschuh fahren gehen, aber unglücklicherweise war der 06.12 einer der kältesten Tage in meiner Finnlandzeit und meine Hände und Füsse waren komplett eingefroren und blau. Ich konnte sie kaum mehr bewegen oder irgendetwas greifen. In der Bussfahrt nach Hause musste ich sie erstmal wieder aufwärmen. ;)

Ansonsten gucken auch sehr viele Finnen an diesem Tag Fernsehen, denn der finnische Präsident hält jedes Jahr an diesem Tag in seinem “Schloss” eine Party. Ich fand es ehrlich gesagt aber etwas langweilig, 3 Stunden zu zuschauen, wie Menschen durch die Eingangstür kommen und jeder dem Präsident die Hand zur Begrüssung schüttelt.


Weihnachten & Neujahr

Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir uns schon im Jahr 2013 befinden! Jedenfalls ging das 3 jakso in der Schule zu Ende und Weihnachten kam auf uns zu. Vor Weihnachten mussten wir erstmal pippari backen, finnische Lebkuchen! Danach haben wir auch das Haus weihnachtlich geschmückt und am Morgen des heiligen Abends den Weihnachtsbaum aufgestellt und auch diesen geschmückt. Währenddessen standen meine Gastmutter und -vater in der Küche und bereiteten das traditionelle Weihnachtsessen vor.

Am Mittag kamen Verwandte vorbei und wir haben alle gemeinsam joulupuuro (Weihnachtsbrei - eine Art Milchreis) gegessen und als ich anfing zu essen, habe ich gemerkt, dass in meinem Brei eine Mandel war. Als ich verwirrt nachgefragt habe, stellte sich heraus, dass im ganzen Brei eine Mandel versteckt war und derjenige, der die Mandel bekommt und isst, hat im nächsten Jahr Glück. Als die Verwandtschaft sich verabschiedete und der Abend kam, ging es weiter mit dem Essen. Es gab vier verschiedene traditionelle Aufläufe (Kartoffel - Karotten - Leber - und ‘lantu’ oder so, wobei ich ehrlich gesagt immer noch nicht was, weiss das ist), einen dicken Schinkenbraten und Salat.

Dann waren wir in der Kirche und anschliessend auf dem Friedhof - als wir zurückkamen, lagen viele Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Plötzlich klopfte es auch an unserer Terrassentür an und ein Mann in roter Kleidung mit weissem Bart - joulupukki - legte einen Sack ab, winkte und verschwand dann augenblicklich. Das war ziemlich lustig.

An Neujahr sind wir zu Freunden meiner Gastfamilie gegangen. Wir haben praktisch nur geredet und gegessen und um Mitternacht sind wir rausgegangen und haben ein paar Raketen angezündet. Allerdings war der Schnee so feucht und klebrig, dass eine der Raketen am Boden geblieben und explodiert ist. Danach haben wir lieber nichts mehr angezündet ;)


Ausflüge mit YFU

Mit YFU hatten wir mittendrin mehrere Treffen. Es gab zwei ‘Sprachkurse’ in Helsinki und Turku und den Tallin-Ausflug. Bei beiden Sprachkursen, die jeweils am Wochenende statt fanden, haben wir an einem Tag Finnisch gelernt und am anderem Tag uns in der Stadt umgesehen.

Der Ausflug nach Tallin war im Dezember. Die Schiffsfahrt nach Estland (und auch die Rückfahrt) war etwas gewöhnungsbedürftig. Die Wellen waren ziemlich hoch und das Schiff hat ziemlich geschaukelt. Die Stadt Tallin war sehr schön, allerdings war es übertrieben kalt und windig, sodass man sich praktisch die ganze Zeit nur sehnte, in irgendwelche Gebäude hineinzugehen.


Fazit nach halbem Jahr

Bislang würde ich nicht sagen, dass es das beste und schönste Jahr meines Lebens ist. Es gab positive und negative Seiten. Aber es ist generell ein sehr informatives Jahr! Ich habe sehr viel über mich selbst gelernt und das sind sehr wertvolle Erfahrungen, finde ich!

So, mal sehen was die nächste Zeit hier so bringt! Ich werde ganz sicher meinen nächsten Eintrag nicht so spät machen, wie dieses mal. ;D

Moikka!
Kristine

Schule, Sommerhaus und Sauna…

Moi!

Zeit fuer einen neuen Blogeintrag von mir! Mir geht es momentan ganz gut, auch wenn ich mir wohl eine leichte Erkältung zugezogen habe. Aber ich bin sehr froh, dass ich in Finnland bin! :)

14.08. - 24.08 – Schule

Wie ich schon in meinem letzten Beitrag erwähnte, fing am 14.08 die Schule richtig an. Und ich muss sagen: Ich liebe das Tampereen yhteiskoulun lukio (TYK)! Das Gebäude ist gross und gepflegt, das Essen umsonst und gut, die Mitschueler sehr nett, die (meisten) Lehrer auch, der Unterricht sehr entspannt (du kannst machen was du willst, solange du die Anderen nicht störst; zB. übertrieben gesagt sogar schlafen → ist aber dann das eigene Versäumnis wenn man den Kurs dann nicht besteht) und die (meisten) Fächer interessant. Ein paar weitere Informationen zu den einzelnen Fächern:

Naja, Englisch gehört ausnahmsweise nicht zu meinen Lieblingsfächern. Es ist eigentlich sehr einfach und sehr einschläfernd. Aber dann machen wir auch ausserdem Themen, die wir in Deutschland längst abgehakt haben (→ grammatikalische Geschichten). Und ich muss wieder die irregularen Verben auswendig lernen. Nein!!! :O

Musik gefällt mir sehr sehr gut! Wir haben am Anfang immer einen kleinen Einstieg zur Geschichte der Musik (Rockmusik, Blues, Jazz, Popmusik, …) und danach machen wir selber Musik. Wir haben kleine ‘Bands’ geformt, die ein Lied vortragen sollen. In meiner Gruppe werden wir wohl das Lied ”Free fallin’” von Tom Petty covern. Ausserdem mussten wir zum Thema Blues schon einen winzigen Blues komponieren und vortragen. Unser Songtext war sehr kreativ: Er bestand aus zwei Zeilen! ;D

Eigentlich ist Make-Up nicht so interessant… das dachte ich bis zum heutigen Tag. Die Lehrerin erklärt normalerweise irgendwas auf Finnisch, demonstriert das auf einem Schueler und wir muessen das nachmachen. Die ersten zwei Stunden waren trockene Theorie ueber Pinsel oder so und danach sollten wir ‘normales’ Make-Up machen und in der Stunde danach Bollywood-Style. Ich bin in diesem Kurs mit Karla zusammen, der Austauschschuelerin aus Kroatien. Sie hat mir das Bollywood-Make-Up gemacht und deswegen war ich heute mit dem Auftragen des Make-Ups dran. Das Thema war ‘Puppen-Make-Up’, aber ich finde, es sieht mehr aus wie ein Clown :P

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Karla mit Puppen-Make-Up von mir :)

Den Kurs Chor hatte ich bisjetzt nur zwei Mal und deswegen kann ich noch nicht so viel dazu sagen. Es scheint aber ganz okay zu sein.

Musikalischer Ausdruck ist eigentlich irgendwie dasselbe wie Musik. Nur ohne der Musikgeschichte am Anfang und wir sollen eigene Musik machen. Ich habe mit einem Jungen schon zusammen ein Lied komponiert und jetzt muessen wir es mit den anderen Mitgliedern unserer Gruppe einstudieren :)

Deutsch ist sehr lustig. Jeder, der ins Ausland geht, sollte mal fuer einen gewissen Zeitraum seine eigene Sprache belegen, wenn möglich. ;)

Tanzen ist nicht so ganz was ich erwartet habe (es ist mehr ‘den eigenen Körper spueren’) und auch hier wird sonst nur Finnisch gesprochen, aber das ist jetzt nicht so dramatisch.

Also eigentlich sollte der Kurs Sport nur fuer Mädchen sein, aber wir haben einen männlichen Trainer und vier Jungs in unserem Kurs. Ansonsten ist Sport ganz gut – wir machen jede Stunde eine andere Sportart (wir hatten schon: Frisbee, Ping-Pong, Selbstverteidigung, Fussball und so eine Art Gymnastik mit schweren Kugeln).

Die Stunden fuer das 2te und das 3te Jakso habe ich auch schon gewählt. Ich habe das finnische Wahlsystem verstanden! :)

27.08 - Geburtstagsparty!

Mein Geburtstag! :)

Es war ein sehr lustiger Tag. Meine Gastschwester hatte am 25.08 Geburtstag und wir hatten zuhause eine kleine Party gemacht, also hat eine meiner neuen finnischen Freundinnen spontan am 27.08 eine kleine Party fuer mich in ihrem Haus gemacht! Wir haben ein paar Freunde eingeladen und es war sehr nett! Wir haben viel geplaudert und gegessen. Es war also eine sehr tolle Party!

28.08 - YFU-Treffen & Sauna

Am 28.08 gab es ein YFU-Treffen. Es waren dabei: Helena (Deutschland), Laurin (Deutschland), Maiko (Japan) und Yusuke (Japan), sowie zwei Gastgeschwister. Das Treffen war bei einer öffentlichen Sauna direkt neben einem See. Es war richtig lustig! In die Sauna (100 Grad), dann ins eiskalte Wasser springen, wieder in die Sauna, See, …! Eine der YFU-Mitarbeiter hat mit uns einen Deal gemacht: Wir muessen im Januar wiederkommen und dann in einem Eisloch schwimmen! Das wird bestimmt sehr sehr sehr kalt…

01.09 - 02.09 - Das Sommerhaus

Mökki! Ich liebe unser Mökki! Das Sommerhaus liegt mitten in einer Einöde und besteht bei uns aus einem Haupthaus, Stauraumhäuschen, Plumpsklo, Sauna, Sommerkueche und zwei kleinen Schlafhäusern. Natuerlich mitten im Wald, aber direkt am See! Ich wuenschte ich könnte gleich da bleiben. Man ist plötzlich so naturverbunden und es ist total entspannend fernab der ‘Zivilisation’. Ok, wir hatten Elektrizität, einen Wasserhahn und einen Fernsehr, was es in manchen Mökkis gar nicht gibt, aber zum Beispiel hatten wir keine Duschen (da muss ein Kuebel mit Wasser in der Sauna her) oder Internet/Computer. Aber wirklich: Es ist wunderschön!

Die nächste ‘Stadt’ von unserem Sommerhaus entfernt bestand aus zwei Supermärkten, einer Tankstelle ohne Benzin, einer Schule, einem Kindergarten, einer Kirche mit Friedhof und ein paar Häusschen.

Der Saunagang war im Mökki natuerlich Pflicht (hier in unserem normalen Haus haben wir zwar eine elektrische Sauna, aber wir gehen nicht so oft hier in die Sauna und es ist auch ganz anders als in einer ‘richtigen’ Sauna). Und der Sprung ins kalte Wasser natuerlich auch. Ich habe noch eine Stunde nachher gezittert, obwohl ich in dicken Klamotten neben der Heizung sass.

Aber ich fange an, die Sauna zu lieben. Jedoch ausdruecklich die finnische Art der Sauna. In Deutschland ist es ganz anders als hier in Finnland. Hier macht jeder was er machen will und so, wie er sich wohlfuehlt. Und es ist total entspannend einfach in die Sauna zu gehen und danach in den See – ausserdem fuehlt man sich dann sehr sauber und frisch ;)

Und ich bin zum ersten Mal gepaddelt! Ueber den ganzen See! :)

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Noch einiges zu den finnischen Bussen:

Will man in einen Bus einsteigen, muss man die Hand strecken, damit der Busfahrer anhält. Sonst fahren sie einfach weiter. Ausserdem ist es häufig so, dass die Busse sich verfruehen – jedenfalls hier in meiner Umgebung.

Morgen ist Tykitys – ein spezieller Tag an der TYK. Soweit ich verstanden habe, duerfen die Schueler aus dem zweiten Jahrgang die Schueler aus dem ersten Jahrgang (und auch uns Austauschschueler, da wir zugestimmt haben) kostuemieren, schminken und andernweitigen Spass machen. Uns Austauschschuelern wurde mehrmals gesagt, wir sollen einfach alles mit Humor nehmen und keiner ist gezwungen zu machen, was er nicht will. Es soll einfach lustig sein. Da bin ich mal gespannt ^^

Was gibt’s noch zu sagen? Elli, der Hund, hat mich jetzt sehr lieb und kommt ganz oft zu mir. Sie liebt es mit mir zu Schmusen und ein Hundekuesschen auf die Wange gab es auch schon :)

Und ich habe heute mit Fechten angefangen. Das macht total Spass! Der Trainer kann auch ein bisschen Deutsch und hat mir gesagt, er freut sich, dass ich in den Kurs gekommen bin.

Und morgen fängt (nach Tykitys) mein Finnischkurs an! :D

So.. das war’s dann erstmal von mir!

Bis dann! :)

Viele Neuigkeiten…

Hei!

Nun bin ich schon seit dem 1. August in Finnland und es ist wirklich sehr viel passiert.

Heimweh hatte ich aber bisher noch nicht, wobei es aber seltsam ist, dass ich ueberhaupt keinen Hunger mehr habe. Folgen eines Kulturschocks, laut meiner Gastschwester, aber eigentlich fuehl ich mich ganz normal. Aber jetzt erzähl ich erstmal alles von vorne, wobei ich euch vorwarnen muss: Dieser Beitrag könnte ziemlich lang werden. (Ich glaube ich unterteile den Text mal in zeitliche Abschnitte, damit es etwas uebersichtlicher wird.)


01.08 – 04.08 – ABFLUG, ARRIVAL CAMP IN ANJALANKOSKI

Alles fing am 1. August um Mitternacht an. In den Koffer wurden noch die letzten Sachen eingepackt und dann musste ich mich auch schon auf die Abfahrt vorbereiten. Wir mussten um 04.00 Uhr in Hamburg sein, was bedeutete, dass wir von zu Hause aus um 02.00 losfahren mussten. Schliesslich war ich im Hamburger Flughafen und traf einige YFU-Austauschschueler, die mit mir nach Frankfurt flogen, von wo aus es dann nach Helsinki ging. Also war nach einigem Warten (am Check-In) schon der Abschied nahe. Es war zwar etwas seltsam, aber es fuehlte sich nicht an, als wuerde ich wirklich fuer ein ganzes Jahr lang wegfahren. Doch schliesslich hob das Flugzeug ab.

Im Flug nach Helsinki musste erstmal die Uhr umgestellt werden und dann sind wir mit dem Bus in den finnischen Ort Anjalankoski gefahren. Nach dieser langen Reise war ich ziemlich kaputt und gluecklicherweise hatten wir auch keine Aktivitäten an dem Abend. In der Jugendherberge gab es kleine Häuschen mit je 3 Zimmern in welchen 2-4 Austauschschueler untergebracht wurden. Wir wurden nach dem Wohnort in Finnland zusammengesteckt. Nach und nach kamen auch Austauschschueler aus anderen Ländern an, mit Ausnahme von den Mexikanern, die um 1 oder 2 Uhr nachts ankommen sollten. In unserem Haus war also am Abend noch ein Bett frei, doch wir sind alle schon ziemlich frueh eingeschlafen. Ich habe so tief geschlafen, dass ich nicht einmal bemerkte, dass in der Nacht dann eine mexikanische Austauschschuelerin in unser Zimmer kam.

In Anjalankoski kamen sehr viele verschiedene Nationalitäten zusammen. Unzwar sind dieses Jahr Austauschschueler aus Frankreich, Ungarn, Japan, Thailand, Kroatien, Moldawien, Japan, Thailand, der Schweiz, den USA, Kanada, Argentinien, Mexiko, Brasilien und natuerlich Deutschland in Finnland (ich hoffe ich habe kein Land vergessen). Die meisten Austauschschueler kommen aus Deutschland, weswegen im Camp sehr viel Deutsch gesprochen wurde. Manchmal neigte man auch dazu zu sagen, die anderen seien die Ausländer. Aber es war seltsam, ich fuehlte mich wirklich noch nicht so, als ware ich in Finnland.

Nach vielen anstrengenden Präsentationen hatten wir dann am 2. August den International Evening, wo alle oben genannten Länder präsentiert werden sollten. Es war ein sehr interessanter und lustiger Abend.

Am 3.08 hatten wir einen ‘Race’ (so hatten es die Teamer genannt). Es waren mehrere Stationen an denen wir verschiedene Sachen ausprobieren konnten. So gab es Floorball (Hallenhockey), das Probieren von finnischen Suessigkeiten (Salmiaki, Lakritsi, Pulla und Mämmi, wobei ich letzteres mit verbundenen Augen probieren musste und alle anderen dabei ‘Ihh’ sagten, da es nicht sehr appetitlich aussah) und ein Spiel namens ‘Werf-den-Stiefel’.

Und am 4.08 war es endlich so weit… wir sahen unsere Gastfamilien!

Abschliessend muss ich sagen, dass das Camp total viel Spass gemacht hat und das Austauschjahr sich schon alleine wegen der VBT und der Arrival Orientation gelohnt hat!


04.08 - 10.08 – ERSTE ZEIT IN FINNLAND

Da traf ich nun meine Gastfamilie. Meine Gastmutter Virpi, meinen Gastvater Tero und meine Gastschwester Sofie, die zwei Tage vor mir Geburtstag hat und 17 Jahre alt wird. Ich war total aufgeregt, als ich sie alle endlich traf. Mit dem Auto sind wir dann in meine kleine Stadt gefahren, wo ich zum ersten Mal mein neues Heim gesehen habe. Ich finde diesen Ort sehr schön und ich glaube, es ist eigentlich eine ziemlich perfekte Lage. Der Ort ist ziemlich ruhig und klein, aber die Grossstadt (fuer finnische Verhältnisse) Tampere ist sehr nah gelegen. Allgemein muss ich sagen, dass die Natur hier echt schön ist. Zwar unterscheidet es sich nicht total von Deutschland, aber alles scheint hier ein bisschen mehr vom Menschen unberuehrter. Man sieht ueberall Bäume und Strecken mit kleinen Wäldern. Ich kann es nicht genau beschreiben, das muss man einfach selber mal sehen. Und Seen sieht man ziemlich oft, wenn man mit dem Auto fährt.

Zu Hause hat mich auch mein neuer kleiner Hund Elli, ein West Highland Terrier, begruesst. Anfangs war sie sehr lieb, aber dann nahm sie etwas Abstand von mir und rann immer weg. Ich glaube, sie hat nicht verstanden, warum ich immer noch da war. Aber so langsam hat sie sich an mich gewöhnt.

Nach Tampere mussten wir auch schon in diesen Tagen, da Sofie ihren Stundenplan bekommen hat und ich ein Gespräch mit einem Lehrer hatte, der sich um die Austauschschueler an der Tampereen yhteiskoulun lukio kuemmert.

Ausserdem habe ich schon sehr viele Freunde meiner Gastschwester Sofie getroffen. Ich kann mir die ganzen Namen gar nicht mehr merken.


10.08 – 12.08 – AUSFLUG NACH JYVÄSKYLA

Am Abend des 10.08 sind wir alle nach Jyväskyla gefahren, um Mummi und Pappa (die Eltern von meiner Gastmutter, also meine Grosseltern), sowie die Schwester meiner Gastmutter und ihren Mann zu treffen. Sie sind alle sehr nett und Mummi kann auch ein paar Brocken Deutsch :)

Sie sagten mir, dass sie sich sehr freuten, ein neues Mitglied in der Familie zu haben.

Am Samstagabend gab es auch eine kleine Party einer Freundin meiner Gastmutter. Es waren sehr viele Leute da, allerdings nicht in meinem Alter. Trotzdem war es ganz lustig, auch wenn ich die meiste Zeit nur da sass und nichts verstand.

Allgemein muss ich sagen, dass mein Finnisch noch keine grossen Fortschritte gemacht hat. Es ist sehr anstregend die ganze Zeit zu versuchen, irgendetwas zu verstehen. Vor allem wenn meine Gastschwester mit ihren Freunden redet, tun sie das so schnell, dass ich mich frage, ob man diese Sprache ueberhaupt erlernen kann. Aber irgendwie werde ich das schon schaffen… hauptsache positiv denken ;)

Und wie schon ganz am Anfang angedeutet: Die Leute essen hier einfach zu viel, das habe ich schon in Anjalankoski gemerkt. Ich muss ständing sagen, dass ich keinen Hunger mehr habe und dann schauen mich alle immer unglaubwuerdig an. Man isst hier nicht selten 5x pro Tag.

Das Einkaufen ist hier uebrigens auch viel teurer als in Deutschland…


13.08. – STUNDENPLAN

Heute war der erste Schultag, wobei ich mit 2 anderen Austauschschuelern (USA, Kroatien, allerdings nicht von YFU) meine Kurse wählen musste und ein Lehrer uns alles gezeigt hat. Die richtige Schule beginnt morgen.

Das Kurswahlsystem ist ziemlich kompliziert… ich versuche es mal zu erklären.

Es gibt 6 Abschnitte an meiner Schule, die jeweils 6 Wochen lang dauern. Fuer jeden Abschnitt (jakso) muss ich Kurse wählen. Ich darf als Austauschschuelerin frei wählen, da ich das Jahr sowieso wiederholen muss.

Der Kurswahlbogen besteht nun aus 7 Spalten und man kann aus mehreren Spalten immer nur 1 Fach waehlen. Ich nehm’ mal als Beispiel das Fach ‘Dance and Movement’, welches in meiner Schule angeboten wird. Dieses Fach gibt es zum Beispiel in der Spalte 4b (ja, manche Zahlen sind auch noch mit a und b unterteilt, diese Fächer hat man dann nur 2x pro Woche und nicht 4x wie ueblich). In meinem leeren Stundenplan sind nun die Kästchen mit entsprechenden Nummern versehen und ich muss den Kurs bei allen Kästchen mit 4b eintragen. Dazu gibt es zum Beispiel im Fach ‘Dance and Movement’ mehrere Kurse. Der Kurs itt-1 ist zum Beispiel ein Kurs ueber die Basis des Tanzens und itt-7 wäre sowas wie Volkstanz. Man muss aber keine bestimmte Reihenfolge bei den Kursen einhalten.

Bei Sprachen ist zum Beispiel Englisch in Anfänger und Fortgeschritten unterteilt und in diesen beiden Unterteilungen gibt es wieder jeweils mehrere Kurse. Dann gibt es noch irgendwelche Sachen die man beachten muss und die ich immer noch nicht verstanden habe.

Aber ich habe jetzt meinen Stundenplan. Jede Stunde dauert 75 Minuten.

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MONTAG
Free
English (a1e-1)
Music (mu-1)
Make-Up* (its-1)
Choir (itc-1)

DIENSTAG
Musical Expression (itm-1)
German (a1s-4)
Music (mu-1)
English (a1e-1)
Free

MITTWOCH
Dance and Movement (itt-1; Basics)
Make-Up (its-1)
Music (mu-1)
German (a1s-4)
Free

DONNERSTAG
Physical Education (lt-2; just girls)
Music (mu-1)
English (a1e-1)
Free
German (a1s-4)

FREITAG
German (a1s-4)
Musical Expression (itm-1)
English (a1e-1)
Dance and Movement (itt-1; Basics)
Physical Education (lt-2; just girls)

* Make-Up ist so etwas wie Maskenbildnerei

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Ich habe in Klammern den eigentlichen Kursnamen dazugeschrieben und eventuell eine Erläuterung, was genau das fuer ein Kurs ist.

Mal sehen ob ich morgen die richtigen Räume finde… die Schule ist ziemlich gross.

Und da ist auch noch eine komplizierte Sache mit dem Mittagessen: Es gibt vier verschiedene Mittagessenszeiten und die Zeit, wann man selber zum Essen geht, ändert sich jeden Tag. Ich habe also keine Ahnung, wie das morgen mit dem Essen dann läuft. Gut ist jedoch, dass das Essen umsonst ist.

Das war’s erstmal von mir… ziemlich viel ;)

Bis dann!

 

PS.: Meine Tastatur hat einige Tasten/Buchstaben nicht, weswegen manche Wörter vielleicht komisch aussehen… und es kann auch sein, dass sich ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen haben ;)

Der letzte Tag…

Jetzt ist es endlich soweit… der 31.07, der letzte Tag vor meiner Abreise. In der Nacht muss ich schon losfahren, damit ich um 4.00 Uhr im Hamburger Flughafen bin. Es ist irgendwie seltsam, ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich jetzt wirklich ein ganzes Jahr weg sein werde. In meinem Bauch kribbelt es auch komisch und ich weiß nicht ganz ob das Aufregung oder Angst ist.

Ich musste mich schon von so vielen Leuten verabschieden und nun auch bald von meiner Famile. Zeitgleich freue ich mich natürlich auch, dass es endlich losgeht und ich die vielen anderen Austauschschüler nach Finnland wiedertreffe/kennen lerne. Irgendwie eine totale ‘Verwirrung der Gefühle’.

Der Koffer… schwere Sache. Ich muss jetzt erstmal noch einkaufen gehen, da noch einige Sachen irgendwie nicht vorhanden sind. Aber das wird, hoffentlich, schnell erledigt sein. Dann noch den ganzen Zettelkrams von YFU aussortieren und die wichtigen Zettel mitnehmen und dann wird es wohl auch schon langsam ‘Auf Wiedersehen’ heißen.

Dann erstmal 4 Tage in einer Jugendherberge (soweit ich verstanden habe) irgendwo in Finnland und anschließend das erste Treffen mit meiner Gastfamilie. Ich freue mich schon darauf, sie endlich zu sehen!

Das war’s dann erstmal von mir. Das nächste Mal schreibe ich schon bestimmt von Finnland aus…

Bis dann!

Nur noch wenige Tage…

Hey!

Ich war ziemlich beschäftigt in letzter Zeit und in der Zwischenzeit ist sehr viel passiert…

Ich habe eine Gastfamilie! :D

Und zwar werde ich in der Nähe der Stadt Tampere leben, bei meiner Gastmutter, meinem Gastvater und meiner Gastschwester, die ungefähr in meinem Alter ist. Außerdem haben sie einen richtig süßen Hund und auch ein kleines Sommerhaus an einem See. Ich freue mich sehr darauf, sie alle endlich kennen zu lernen!

Und es geht schon am 1. August für mich los! Jetzt heißt es bald Koffer packen… Ich frage mich, wie ich es schaffe, alles Wichtige mitzunehmen.

Meine Reise wird aber vermutlich sehr anstrengend werden, denn ich muss erst nach Hamburg kommen und von dort mit dem Flugzeug nach Frankfurt fliegen, wo ich alle YFU-Finnland-Fahrer treffe. Von Frankfurt geht’s dann nach Helsinki und anschließend in eine Herberge zu einem Vorbereitungsseminar vor Ort. Soviel ich verstanden habe, werden wir mehr über die finnische Kultur erfahren und etwas Finnisch lernen. Danach werde ich dann zu meiner Gastfamilie kommen.

In Finnisch mache ich einige, wenn auch nur kleine, Fortschritte. Jedenfalls kann ich jemanden begrüßen und sagen, woher ich komme und welche Sprache ich spreche. Und ich kenne einige Obstnamen wie banaani oder appelsiini. ;D

Bis dann!

I must do everything I can with my life so that the light shall never go out again…

—Rachel Andresen, 1948

Das YFU-Jubiläumslied

Ready for Austauschjahr? - Ready to go!

Hey!

Nun beginne auch ich mal mit dem bloggen und werde euch hier von meinem bevorstehendem Austauschjahr erzählen. Ich bin schon jetzt total aufgeregt, vorallem da ich schon so viel hinter mir habe…

- Onlineformular ausfüllen

- Auswahlgespräch

- Zusage bekommen

- Dokumente, Dokumente, Dokumente…

- VBT!

Die Vorbereitungstagung war einfach der Hammer und ich würde am Liebsten zurück nach Lauenburg und gleich nochmal mitmachen! Ich mag euch nicht zu viel erzählen, weil man das einfach selbst miterleben muss, aber eines kann ich euch sagen: Es ist manchmal anstrengend, aber total interessant und macht mega viel Spaß! Ich war auf einer VBT mit supernetten Leuten und schon nach dem ersten Tag herrschte ein richtiges Gemeinschaftsgefühl zwischen uns! Sehr lustig waren auch die Energizer (Funky Chicken, Muffinman, Ninja… ), aber richtig verstehen kann man den Sinn dieser ‘Spiele’ nur, wenn man dabei war. Ich beneide jeden, der seine VBT noch vor sich hat, denn es ist ein einmaliges Erlebnis!

Nun bin ich richtig aufgeregt. Zum Einen vermisse ich immernoch die Leute von der VBT, zum Anderen bin ich sehr gespannt auf mein Austauschjahr und kann es kaum erwarten. Und natürlich hoffe ich, dass ich bald einen Brief mit einer Gastfamilie bekomme.

Bis dann!